Kaffeesatz als Wundermittel entdeckt
Geschrieben von Christian am 26. Juli 2010 | Abgelegt unter Coffee-Scout News
Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Kaffeebohne sind uns bekannt. Ein wunderbares Getränk in vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten läßt sich genießen. Zurück bleibt der Kaffeesatz, der Rest nach dem Aufguß oder als Kaffeepuck nach der Espressozubereitung. Der Kaffeesatz landet nur allzu häufig als Abfallprodukt beim Restmüll oder Biomüll. Dabei gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den Kaffeesatz. Noch lange nicht hat er als solcher ausgedient. Die einen schwören auf althergebrachte Überlieferungen, wie der Kaffeesatz verwendet werden kann, andere stützen sich auf wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse. Wir haben hier mal ein paar ganz gute und brauchbare Kaffeesatz-Ideen zusammengetragen.
- Die bekannteste Einsatzmethode für den Kaffeesatz ist im Garten. Kaffeesud enthält ein Menge Phosphor, Kalium und Stickstoff und ist deshalb der ideale Dünger. Warum also auf teure chemische Mittel greifen, wenn der Biokaffee schon zu Hause auf seinen Einsatz wartet. Insbesondere Moorbeetpflanzen lieben den Kaffeesatz. Vor allem Rosenzüchter schwören auf den Einsatz dieses eigentlichen Abfallproduktes. Den Kaffeesatz bringt man entweder als verdünntes, in der Gießkanne aufgerührtes Gießwasser aus oder man bringt den Kaffeesatz direkt in die Erde ein.
- Auch als kosmetisches Hausmittel hat sich der Kaffeesatz sehr bewährt. Ideal ist der Kaffeesatz als Gesichtspeeling. In kreisenden Bewegungen bringt man den Kaffeesatz auf Wangen und Stirn auf. Anschließend kurz einwirken lassen und danach abspülen. Das Koffein soll angeblich ganz besonders positiv auf die Haut wirken, die sich nach dem Peeling wie Babyhaut anfühlt.
- Kaffeesatz als Ersatz für Schmirgelseife: Klar, das funktioniert hervorragend. Der Kaffeesatz wird mit Wasser in den schmutzigen Händen verrieben. Der Kaffeesud wirkt aufgrund der groben Körnung wie Schmirgelseife und die enthaltenen Öle stabilisieren gleichzeitig die Haut.
- Befreiung von verstopften Abflussleitungen: Ein schlecht ablaufendes Abflussrohr kennen wir alle. Habt ihr’s schon mal ausprobiert? Ein wenig Kaffeesatz im Wasser aufrühren und in das Ablussrohr einziehen lassen. Etwa eine Stunde sollte man mit dem Nachspülen warten und oft ist Problem damit schon beseitigt. Auf jeden Fall hilft der Kaffeesatz gegen üble, aus dem Rohr aufsteigende Gerüche, die der Kaffee aufnimmt.
Sicherlich gibt es noch zahlreiche untendeckte und interessante Anekdoten um dieses wunderbare Thema. Das wäre ja gelacht, wenn wir nicht bald alle aus dem Kaffeesatz lesen könnten und sich nicht die ein oder andere Geschichte auch hier offenbaren möchte.
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6 Kommentare »


am 26. Juli 2010 um 12:07 1.jimmy schrieb …
wer hat erfahrung mit der sache mit dem verstopften abflußrohr? hat das schon mal jemand ausprobiert? könnt ihr über die folgen berichten?
gruß von jimmy (der nicht zum regenbogen ging)
am 26. Juli 2010 um 13:29 2.Ly schrieb …
Wir gießen unseren Kaffeesatz immer den Abfluss in der Küche runter – und der war in dem Jahr noch nicht einmal verstopft. Ganz im Gegensatz, zu dem im Badezimmer
Aber für schon Verstopfte Rohre hab ich den noch nicht Ausprobiert.
am 27. Juli 2010 um 07:33 3.Mr. Bee schrieb …
Hallo Leute,
ich verwende den Kaffeesatz für den zweiten Aufguß, quasi ein Light-Version. Besonders wenn Besuch kommt, wie Tante Frieda, die den Kaffee ohnehin nicht so stark mag, dann hole ich alles aus dem Kaffeepulver raus, was drin ist. Hat dann genau die richtige Stärke für Tante Frieda, die Gute.
Selentium von Mr. Bee
am 30. Juli 2010 um 15:10 4.Sunny schrieb …
Der Tipp als Rosendünger ist eine klasse Idee, vielen Dank!
am 1. August 2010 um 06:42 5.Checker schrieb …
Grüße an Mr. Bee,
deine Nummer ist ganz schön abgefahren!!! Tante Frieda sollte dich enterben.
am 27. November 2010 um 13:00 6.Taufgeschenke schrieb …
Vielen Dank für die Infos …